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Information Lifecycle Management: Okkupation
PROJECT CONSULT Newsletter 20041014
Ist ILM Information Lifecycle Management schon am Ende bevor es richtig begonnen hat. Speichersystemhersteller, die ursprünglich mit Vehemenz auf diesen neuen Slogan gesetzt hatten nehmen sich im Marketing zurück. Anbieter aus angrenzenden Themenbereichen versuchen den Begriff „koste-es-was-es-wolle“ ebenfalls zu besetzen. Die Verwirrung im Markt scheint perfekt.
Es war schon etwas seltsam im DMS EXPO Best Practice Panel zum Thema Information Lifecycle Management. Neben Anbietern wie IBM und EMC, die sich deutlich in diesem Umfeld positioniert haben, saßen Anbieter von Dokumenten- und Enterprice-Content-Management-Lösungen wie d.velop, ELO und FileNet die ebenfalls das Thema besetzten, regelrecht okkupierten. Hierbei kam es schon zu sehr merkwürdigen Aussagekonstellationen: Während sich EMC fast widerspruchslos gefallen ließ, dass DMS-Anbieter das Thema besetzten, wurde bei IBM deutlich, dass man es mit unterschiedlichen Fraktionen im Unternehmen zu tun hat, die den Markt mit eigenen Strategien und Botschaften angehen. Der CEO von FileNet, Lee Roberts, hatte sogar kurz zuvor geäußert, dass er ILM für einen überflüssigen Kropf hält. Die Diskussionsrunde machte eines in jedem Fall deutlich, ILM ist genauso erklärungsbedürftig wie alle anderen Akronyme der Branche und ein einheitliches Erscheinungsbild, das eine Identifikation erlauben würde, gibt es nicht.
Zwar existieren inzwischen recht griffige Definitionen wie z.B. „Information Lifecycle Management sind Strategien, Methoden und Anwendungen um Information automatisiert entsprechend ihrem Wert und ihrer Nutzung optimal auf dem jeweils kostengünstigsten Speichermedium bereitzustellen, zu erschließen und langfristig sicher aufzubewahren“. Jedoch ist weiterhin unklar, was sich dahinter verbirgt. Initiiert wurde das neue Akronym ILM von StorageTek. StorageTek hatte sogar versucht, sich Akronym und Begriff Information Lifecycle Management schützen zu lassen. Schnell zogen andere Speichersystemhersteller wie EMC, HP und Hitachi nach. Flugs wurde hieraus ein neuer Trend von den Analysten postuliert. Ursprung war die Idee, Speichersysteme so intelligent zu machen, dass diese selbst die Steuerung der Speicherung und Archivierung von Informationen vornehmen können. Hierfür bedurfte es Software. Und damit begann das Problem der Überschneidung mit traditionellen Archiv-, Records- und Storage-Management-Lösungen. ILM lässt sich nicht einfach durch ein Speichersubsystem erledigen. Der Anspruch, Information automatisiert immer auf den richtigen, geeigneten und kostengünstigsten Speicher zu transferieren, erfordert die Kenntnis vom Inhalt der zu speichernden Information. Dies ist das angestammte Gebiet von DRT-, DMS- und ECM-Anbietern, die zum Teil mit ihren Produkten erst die Speichersystemanbieter in die Lage versetzten, ILM anzubieten. Diese Anbieter machen berechtigt geltend, dass sie sich mit „ILM-Konzepten“ schon längst auseinandergesetzt haben. Für sie ist ILM nur ein weiteres Akronym, das bei Bedarf mit in die Produktbroschüren gedruckt wird. So berufen sich diese Anbieter auch gern auf das ältere Konzept, DLM Document Lifecycle Management. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass die Speichersystemanbieter mit ILM genau darauf zielen, sozusagen von „unten“, den traditionellen DMS-Anbietern das Wasser abzugraben.
Jedoch geht bei dieser Begriffsdebatte, die sich in zahlreichen Diskussionsforen niedergeschlagen hat, etwas grundlegendes von ILM verloren. Es geht nicht nur um Dokumente oder Content, es geht um alle elektronischen Informationen, alle Daten. Die Grundidee von ILM ist, der wachsenden Flut von Information bereits betriebssystemnah Herr zu werden. Die Konsolidierung von Speichersystemen für einen übergreifenden Zugriff, migrationsfreie Langzeitspeicherung und verringerte Total Cost of Ownership durch eine einheitliche Administration sind weitere Argumente. Grund genug, einheitliche Informationsmanagementkonzepte zu entwickeln wo die traditionellen Konzepte wie auch ILM einen gemeinsamen Platz finden.
Doch obwohl sich inzwischen zahlreiche Publikationen, Webseiten und Foren des Themas annehmen, ist der erste Hype offenbar vorüber und es gibt schon Kommentare, die das Überleben des Begriffes in Frage stellen. Dabei hätte ILM Information Lifecycle Management die Chance wirklich einen Trend zu manifestieren und durch die Anbieter wie IBM; EMC, HP usw. auch genügend Gewicht um diesen Begriff als Leitmotto durchzusetzen. Bleibt uns nur darauf zu warten, was denn die neuen Slogans im Jahr 2005 werden. Andere Kandidaten gibt es ja genug. (Kff)
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Zuletzt aktualisiert am: 31.3.2005
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