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Konsolidierung
Verwerfungen
Firmen- und Produktübernahmen im DRT-Markt seit 1999
Diverse Fragen
Liste der Mergers & Acquisitions seit 1999
Legende
Verwerfungen
Konsolidierung des DRT-Marktes (1) Oktober 2003: Artikel zum Thema Konsolidierung im ECM-Umfeld
Aus dem PROJECT CONSULT Newsletter 20031021
Der Markt für DRT Document Related Technologies befindet sich in einer massiven Konsolidierungsphase. Mit IBM, EMC, OpenText und FileNet haben sich nunmehr vier große Unternehmen gebildet, die mit dem Mission ECM den Markt zunächst dominieren werden. Bei der Konsolidierung sind eine Reihe sehr unterschiedlicher Entwicklungen zu beobachten. Zum einen wird die Liste der Anbieter länger, andererseits verschwinden aber auch zunehmend Anbieter. Betrachten wir einmal die unterschiedlichen Aspekte dieser Marktveränderungen:
Die aktuellesten Übernahmen finden Sie in der Rubrik Branchen-News
Mehr Produkte, mehr Anbieter ?
Die Liste der Anbieter wird länger, weil immer mehr ursprünglich getrennte Produktkategorien Bestandteil von DRT Document Related Technologies oder ECM Enterprise Content Management oder BPM Business Process Management oder DLM Document Life-cycle Management oder KM Knowledge Management oder, oder, oder ... werden. Das eigenständige Profil der Branche verwischt sich immer mehr, Dokumenten-Technologien werden zunehmend Bestandteil der IT-Infrastruktur und Allgemeingut. Betrachtet man die klassischen Anbieter und Produkte aus dem ursprünglichen DMS-Markt der 90er Jahre, so wird hier deutlich, dass immer mehr Produkte und Unternehmen vom Markt verschwunden sind. Im klassischen Workflow gibt es nur noch eine Handvoll Anbietern wie Staffware oder Transflow, die noch eine eigenständige Workflow-Engine anbieten. Beim klassischen Dokumentmanagement sieht es ähnlich aus, hier finden sich nur noch Firmen wie EMC/Documentum oder Hummingbird wieder. Die Mehrzahl der klassischen Anbieter hat sich längst mit Suiten oder neuen Produkten in Arenen wie BPM, Collaboration oder ECM abgesetzt. Lediglich der Markt für elektronische Archivierung ist in Deutschland noch mit zu vielen eigenständigen Produkten überbesetzt – lichtet sich aber auch zusehends. Beim Records Management ist die Konsolidierung bereits fast abgeschlossen – die klassischen Anbieter wie Tarian, TrueArc oder andere wurden längst von größeren Anbietern übernommen. Ähnliches spielt sich auch im Capture-Markt ab. Geht man von den traditionellen Marktsegmenten aus, ist die „Liste“ deutlich kürzer geworden. Aber auch bei den Unternehmen auf der „Liste“ ist eine markante Veränderung zu beobachten: Eine Trennung
a) in Komponenten- und Subsystemlieferanten,
b) in Anbieter mit eigenen Produkten und zugehörigen Dienstleistungen und
c) Anbieter mit spezialisierten oder Branchenlösungen hat sich vollzogen.
Die Unternehmen auf solchen Listen sind daher nicht mehr direkt vergleichbar.
Mergers & Acquisitions treiben die Konsolidierung
Der gesamte Markt für DRT ist nach der Flaute der letzten Jahre im Jahr 2003 wieder in Bewegung gekommen. Die Nachrichten, dass EMC zunächst Legato und dann das führende Collaboration und Document Management Unternehmen Documentum aufgekauft hat, und Open Text sich IXOS und SER eGovernment zulegt, sind nur zwei Beispiele der massiven Veränderungen im Markt. Sie zeigen deutlich, dass keines der mittelständischen Unternehmen eine ausreichende Größe hat, um allein zu überleben - besonders wenn sich die großen Standardsoftwareanbieter entschließen, konzentriert in diesen Markt einzusteigen und zum Beispiel die notwendigen Komponenten einfach integriert mitzuliefern. Dieses Problem haben auch, wie wir aktuell sehen, die größeren der Anbieter wie FileNet, Banctec, IXOS oder Documentum. Man wird also zwei Trends beobachten können. Die größeren der klassischen Anbieter, die bereits durch Mergers & Acquisitions ihr Portfolio ergänzt haben, werden weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten dazukaufen, um mehr Gewicht auf die Waage zu bringen. In der Vergangenheit diente der Aufkauf von Firmen vorrangig zur Ergänzung des Produktportfolios. Zukünftig wird es mehr um die Gewinnung von Marktanteilen und Marktsegmenten gehen. Dies zeigt sich deutlich bei OpenText, die sich mit dem IXOS-Portfolio, den Lösungen von SER eGovernment und der Gauss Interprise- Produktpalette massenweise Überschneidungen ins Haus geholt haben. Die Technologie der aufgekauften Unternehmen bleibt bei dieser Strategie auf der Strecke. Andererseits werden die großen IT- und Softwarehäuser ihrerseits nach DRT-Anbietern Ausschau halten, um ihre Portfolios zu vervollständigen oder Zusatzfunktionalität ihren bereits vorhanden Kunden nachverkaufen zu können. Die kleineren Anbieter werden hierdurch zunehmend in die Aufgabe oder Nischen gedrängt. Nahezu alle kleineren Anbieter suchen zur Zeit nach Kapital und Partnerschaften.
Die wahren Gegner
Die Wettbewerber der klassischen DRT-Anbieter finden sich inzwischen außerhalb des ursprünglichen DMS-Marktes. Im Umfeld der betriebssystemnahen Software: drängt Microsoft immer mehr mit dem SPS Sharepoint Portal Server und anderen zugehörigen Server in den Bereich der Intranets der Unternehmen vor, um dort Portal-, Content-, Dokumenten- und Prozess-Management abzudecken. SAP als klassischer ERP-Anbieter dehnt sich von datenorientierten zu dokumentenorientierten Lösungen aus. Die derzeitigen integrierten Produkte wie Records Management, Workflow und Portale sind nur der Einstieg. Oracle ergänzt sein Portfolio kontinuierlich und greift damit inzwischen auch den klassischen DMS-Markt an. Aus dem Datenbank-Partner, dessen Datenbank man gern für die Verwaltung der Indizes in einem klassischen DMS oder Archiv verwendet, entwickelt sich ein gewichtiger Wettbewerber. IBM greift mit dem wohl umfassendsten ECM-Portfolio neue Märkte an. Besonders WebSphere als Portalplattform wird immer weiter ausgebaut. Mit Einstiegspaketen zu günstigen Preisen will IBM neue Märkte erschließen. Storage-System-Anbieter ergänzen ihre Speicherlösungen um die entsprechenden Verwaltungssysteme wie Dokumentenmanagement, siehe z.B. EMC. Selbst Netzwerkinfrastrukturfirmen wie Cisco bewegen sich langsam über den Storage-Bereich angreifend in das Gebiet des Content- und Document-Management. Mit ILM Information Lifecycle Management haben StorageTek, HP, EMC und Hitachi einen neuen Trend ins Leben gerufen, der den klassischen DMS-Markt im Kern angreift. Wo diese Großgewichte der Branche nicht selbst Produkte haben, wir dazugekauft. Selbst bei dem neuen ECM-Schwergewicht OpenText ist es noch fraglich, ob die kritische Größe mit 2100 Mitarbeitern und einem zu erwartenden kombinierten Umsatz von ca. 370 Millionen US$ erreicht wurde, aber vielleicht ist ja auch nach den Aufkäufen von IXOS und SER eGovernment noch Geld in der Kasse.
Preiskampf
Und was macht der Rest der Branche, die Vielzahl der Anbieter in Deutschland? Der Trend der Vertikalisierung mit Branchenlösungen setzt sich fort – vom Produktanbieter zum Lösungsanbieter oder Systemhaus. Einige suchen ihr Heil jedoch darin, über den Preis ihren Marktanteil zu erhöhen. Der derzeit zu beobachtende Preiskampf schadet jedoch allen. Die Dumping-Anbieter können mit den Erlösen die langfristige Weiterentwicklung nicht sicher stellen geschweige denn die Vielzahl der „gekauften“ Projekte professionell abwickeln. Die Strategie ist daher nicht als Nachhaltig für die Unternehmensentwicklung zu sehen. Das Vordringen der großen Anbieter setzt den Kleinen besonders bei der „Vertrauensfrage“ zu – wird das Produkt, wird das Unternehmen überleben. Der Preiskampf ist offenbar das letzte Aufbäumen der ursprünglichen DMS-Branche vor der Neuordnung des Marktes für DRT- und ECM-Lösungen.
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Firmen- und Produktübernahmen im DRT-Markt seit 1999
Konsolidierung des DRT-Marktes (2) Mai 2005: Liste der der Mergers & Acquisitions
Aus dem PROJECT CONSULT Newsletter 20050530
Es wird viel darüber philosophiert, ob sich der Markt für Dokumenten-Technologien konsolidiert oder nicht. PROJECT CONSULT ist der Auffassung, dass sich der Markt konsolidiert, und zwar im Sinne der Konzentration auf einige große Anbieter, die in ihre Suiten immer mehr Komponenten aufnehmen. Natürlich wachsen auch viele kleinere, neue Firmen nach. Diese haben aber wenig Chancen noch einen tragfähigen Marktanteil zu erreichen. Die guten, innovativen Newcomer werden im Idealfall schnell aufgekauft. Der Mittelstand der Anbieter orientiert sich neu, da er den Wettlauf um vollständige Suiten-Angebote nicht gewinnen kann. Spezialisierung oder Lösungsgeschäft, Zusammenschlüsse und Aufkäufe, bestimmen hier die Szene.
Die aktuellsten Übernahmen finden Sie in der Rubrik Branchen-News
Damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann, haben wir in der folgenden Übersicht eine Reihe von Mergern in der DRT-Branche zusammengestellt. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie beginnt im Jahr 1999 mit dem ersten Erscheinen des PROJECT CONSULT Newsletter. In der rechten Spalte finden Sie die Links auf die entsprechenden Kommentierungen. Bei „Mergern unter Gleichberechtigten“ haben wir diejenige Firma in der Spalte „Firma“ aufgeführt, die sich anschließend noch am Markt befand, bzw. das Produkt übernommen hatte. In der Spalte „Produkte“ finden sich die Produktschwerpunkte der übernommenen Firma wieder, die das Portfolio der übernehmenden „Firma“ ergänzten. Die Abkürzungen sind in der Legende am Ende der Tabelle aufgeführt.
Siehe unten nach dem nächsten Textbeitrag:
Liste der Mergers & Acquisitions seit 1999
Top
Diverse Fragen
Konsolidierung des DRT-Marktes (3) September 2008: Definition des Begriffes Konsolidierung
Auszug aus dem Beitrag „Diverse Fragen“ aus dem PROJECT CONSULT Newsletter 20080904
Gibt es eine Konsolidierung und wenn ja, welche Auswirkungen hat sie?
Der Begriff Konsolidierung stammt vom lateinischen „consolido“ mit der direkten Übertragung „fest machen“ oder „verfestigen“.
Der Begriff wird vielfach übertragen benutzt und kann mit „Vereinheitlichung“, „Zusammenführung“, „Zusammenlegung“, „Bereinigung“ oder „Verschmelzung“ übersetzt werden.
In der Informationswissenschaft und in der Marktwirtschaft hat der Begriff leicht divergente Bedeutungen so dass es zunächst erforderlich ist, zu definieren, worauf sich der Begriff „Konsolidierung“ im Umfeld von ECM und DRT bezieht.
Die aktuellesten Übernahmen finden Sie in der Rubrik Branchen-News
1) Konsolidierung des Marktes.
1.1) Dies bedeutet zunächst, dass sich ein klar abgegrenzter, identifizierbarer Markt oder eine entsprechende Branche herausgebildet, die als Einheit wahrgenommen werden kann und nach bestimmten Regeln der Wirtschaftsentwicklung funktioniert.
Konsolidierung hier also im Sinne von „Verfestigung“.
1.2) Das Marktgeschehen in der Maturitätsphase ist gekennzeichnet durch Übernahmen von Anbietern und/oder Produkten, um
a) zunächst die eigenen Produktportfolios so zu erweitern, dass sie der Marktdefinition und damit der Erwartungshaltung der Konsumenten entsprechen sowie
b) durch Zukäufe konkurrierender Anbieter und/oder Produkte den Marktanteil zu erhöhen.
Besonders Marktteilnehmer, die bisher noch nicht im Markt platziert waren, und solche, die ihre Position kurzfristig und ohne Eigenentwicklung ausbauen wollen, setzen auf das Übernahmekonzept.
1.3) In dem Maße, wie sich größere Anbieter durchsetzen und große Marktanteile sichern, werden zu dem andere Marktteilnehmer in Nischen, in die Rolle von Sublieferanten, zur Abwanderung in andere Märkte, zur Verstärkung der Innovation, zur Reduzierung der Fertigungstiefe oder zur Aufgabe gezwungen.
1.4) Verstärkt wird dies durch Entwicklungen, dass ursprüngliche sehr spezielle Funktionalität, die Alleinstellungsmerkmale beinhaltete, zur „Commodity“, überall verfügbaren Funktionalität, wird.
Konsolidierung des Marktes also im Wesentlichen im Sinne von „Bereinigung“ und „Zusammenführung“.
2) Konsolidierung von Produkten.
Hierbei werden bei den Anbietern zugekaufte, als Zusatzprodukte lizensierte und/oder eigene Produkte bzw. Produktlinien zusammengeführt, um ein einheitliches und durchgängiges Produkt oder eine aufeinander abgestimmte, kompatible Produktsuite anbieten zu können. Ziel ist Entwicklung, Test, Qualitätssicherung, Wartbarkeit, Produktmanagement und Vertrieb zu straffen um möglichst fehlerfreie, marktgerechte und seitens des Anbieters einfach zu pflegende Softwareprodukte auf den Markt zu bringen. Der Aufwand gerade bei langlebigen Produkten und bei inkompatiblen Produktlinien kann bei den Anbietern sehr groß sein und die Weiterentwicklung der Produkte, bedingt durch techno-logischen Wandel und Marktanforderungen, behindern oder sehr teuer machen. Ergebnis sind funktionsreichere Produkte höherer Qualität.
Konsolidierung von Produkten also im Sinne von „Bereinigung“, „Vereinheitlichung“, „Verschmelzung“ und „Zusammenführung“.
3) Konsolidierung der IT-Landschaften bei den Anwendern.
Parallel zu den Erscheinungen unter 1) und 2) ist auch die IT-Infrastruktur und die Anwendungslandschaft bei den Anwendern in Weiterentwicklung begriffen, die zyklisch Veränderungen mit sich bringt. Diese Veränderungen kön-nen a) durch neue Geschäftsmodelle, Akquisitionen oder Prozessänderungen aber auch b) im Bereich der IT durch, Wechsel von Betriebsystemen, betriebssystemnaher Basissoftware, neue IT-Architekturen oder erforderliche Anpassungen bei den großen kaufmännischen oder unternehmens-kritischen operativen Anwendungen bedingt sein. Besonders in heterogenen Anwendungslandschaften entstehen hohe Aufwendungen für Betrieb, Weiterentwicklung, Schnittstellen und Nutzung durch zu viele Anwendungen mit redundanter oder überlappender Funktionalität. Besonders ältere, propritäre Anwendungen stellen ein Hindernis für den Ausbau von durchgängigen IT-Infrastrukturen und eine übergreifende Informationsnutzung dar.
Konsolidierung von IT-Landschaften also im Sinne von „Vereinheitlichung“, „Bereinigung“ und „Verschmelzung“.
Fallen durch Konsolidierung Produkte weg?
Produkte fallen durch unterschiedliche Formen von Konsolidierung weg: durch Zusammenführen oder Ersetzen beim Anbieter aber auch durch Bereinigung der IT-Landschaft beim Anwender. Hier soll nur die Frage betrachtet werden, ob durch die Marktkonsolidierung Produkte verschwinden. Hierbei sind drei Formen zu erkennen:
1) Ersatz durch andere Produkte gleicher Funktionalität.
Besonders bei Releasewechseln und Ausbau von vorhandenen Lösungen werden bei Kunden ältere Softwareversionen und besonders Produkte übernommener Anbieter durch eigene, im Rahmen der Produktplanung strategisch gesetzte Produkte ersetzt. Dies ist besonders typisch, wenn Produkte übernommen wurden, die redundant zu eigenen Produkten aufgestellt waren und wo der Anbieter nur zur Erweiterung des Marktanteils übernommen wurde. Dieser Prozess kann sich über mehrere Jahre hinziehen, da er auch abhängig ist von den Intentionen des jeweiligen Anwenderunternehmens und gegebenen Zusagen in Bezug auf die Verfügbarkeit von Produkten gegenüber strategischen Kunden.
2) Integration in das eigene Portfolio.
Hierbei werden übernommene Produkte entweder mit passenden Schnittstellen und Angleichung der Benutzeroberflächen, Stammdaten, Metadaten und Repositories in eigene Produkte oder Produktlinien integriert. Dieser Prozess kann zu einem erheblichen Wegfall von Programmcode im übernommenen aber auch im eigenen Produkt führen. Aus Marketing-Gründen oder zur Adressierung bestimmter Anwendergruppen können übernommene Produkte auch zeitweilig weitergeführt werden. Im Regelfall enden aber die Produkte mittelfristig als Modul in einem Gesamtportfolio oder als Bestandteil eines erneuerten Produkts des ursprünglichen Portfolios. Die Erfahrung zeigt aber auch, das übernommene Produkte oder Teile von Produkten ganz wegfallen, wenn sie sich als nicht integrationsfähig erweisen oder aber durch andere Eigenentwicklungen oder neue Übernahmen obsolet werden.
3) Technology Obsolence.
Auch von übernommenen Produkten oder teilweise in eigene Produkte übernommenen Programmkode bleibt wenig oder gar nichts übrig, wenn sich grundlegende IT- oder pro-grammtechnische Wechsel ergeben, die eine Neuprogrammierung sinnvoller machen als die Adaption älterer Programmkodes. Dies geschieht in unregelmäßigen Zyklen in Abhängigkeit des Aufkommens neuer Nutzungsmodelle, Betriebssystemen, Programmiersprachen und IT-Architekturen. Die Funktionalität und gegebenenfalls sogar der Produktname bleiben hierbei erhalten, auch wenn vom Ausgangsprodukt kaum mehr Programmkode enthalten ist. Da beim Neuerstellen der Programme in der Regel auch neue zusätzliche Funktionalität oder neue Schnittstellen entstehen, ist von einem ursprünglich übernommenen Produkt im Prinzip nichts übriggeblieben.
So gesehen gibt es mehrere Gründe, warum übernommene Produkte über kurz oder lang verschwinden.
Bleiben am Ende der Marktkonsolidierung nur ein paar Große übrig?
Der Markt für Enterprise Content Management ist in der Maturitätsphase seiner Entwicklung. Hierbei sind verschiedene Effekte zu beobachten:
1) Markteintritt von großen Software- und Systemanbietern
Während ursprünglich spezialisierte und hauptsächlich mittelständische Anbieter den sich entwickelnden Markt bedient haben, sind andere Anbieter, die bisher in diesem Umfeld nicht oder nur wenig tätig waren, ebenfalls in den Markt eingetreten. Hierfür gibt es mehrere Gründe:
a) Die Handhabung und Erschließung der wachsenden elektronischen Informationsmengen ist ein Desiderat aller Anwender.
b) Der Ausbau der Angebote von Standardsoftwareanbietern und auch von Hardwareanbietern greift auf die Themen des Enterprise Content Management über. Hier sind unter-schiedliche Stoßrichtungen von eBusiness, Speichersystemen, Output-Management, Collaboration, Web, Datenbanken etc. zu verzeichnen.
c) Das Enterprise Content Management Portfolio selbst wurde immer weiter um angrenzende Themen ergänzt, so dass auch Anbieter aus anderen Bereichen der ITK-Technologie hier Anwendungsfelder für ihre Lösungen sehen.
d) Bei Enterprise Content Management handelt es sich vom Marktvolumen und der Bedeutung bei den Anwendern nicht mehr um einen Nischenmarkt. Daurch wird das Thema auch für Anbieter interessant, die sich bisher dort nicht positioniert hatten.
e) Durch die Konvergenz der Technologien ist eine Abgrenzung des ECM-Marktes vom allgemeinen Markt für ITK-Lösungen kaum mehr möglich und durch die Ansätze zu höheren Integration und dienstbasierten Architekturen wird Enterprise Content Management zum Bestandteil des allgemeinen Informationsmanagements. Die Exklusivität des Themas ECM geht verloren.
Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass einerseits durch Aufkäufe von Firmen andererseits durch Ausbau der eigenen Produktportfolios nahezu alle großen Anbieter von Software und Systemen sich im Markt für Enterprise Content Management positionieren. Durch ihren Bekanntheits-grad, die Vertriebsstärke und die Verbindung mit anderen Produkten des jeweiligen Anbieters beginnen diese in Bezug auf Marktdurchdringung und Installationszahlen den bisherigen spezialisierten Anbietern Marktanteile zu entreißen. Da der Markt insgesamt stark wächst, profitieren auch die kleineren und Spezialanbieter zunächst vom Markteintritt der großen „Spieler“, da dies zu einer größeren Akzeptanz und Visibilität bei den potentiellen Anwendern führt.
2) Verlust der USPs Unique Selling Propositions/Points
War Enterprise Content Management noch in den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends ein Spezialthema, so ist es heute „Mainstream“. Auch wenn die von der Branche verwendete Begrifflichkeit nicht bei allen Anwendern bekannt ist und auch von vielen neu hinzugekommenen Anbietern nicht oder anders verwendet wird, so ist doch die damit verbundene Funktionalität Allgemeingut geworden. Dies gilt z.B. für Imaging-Funktionen, die Bereitstellung von Archiven im Rahmen einer Netzwerkspeicherinfrastruktur, Dokumentenmanagement- und Collaborationsfunktionalität in Bürokommunikationssystemen, Workflow-Funktionalität in Anwendungen und andere.
3) Neue Segmentierungen des Marktes nach Angebot
Hieraus ergibt sich auch eine Aufteilung des Marktes:
3.1) Basis-Funktionalität und Basis-Dienste
Hier wird von Analysten wie der Gartner Group bereits ein Trend zu Lösungen gesehen, die die Grundfunktionalität in weitverbreiteten Standardprodukten anbieten. Hier kommen auch andere Trends wie Appliances, SaaS, Open Source und vorkonfektionierte Standardprodukte zum Tragen. Hier ist ein offener, sehr großer Markt entstanden.
3.2) Highend-Lösungen
Spezielle „Highend“-System und Suiten für dokumenten- oder prozesslastige Anwendungen, die nicht mit den Basis-Funktionen bedient werden können. Auf diesen Bereich konzentrieren sich entsprechend die herkömmlichen Spezialanbieter mit ausgebauten ECM-Produkten oder ECM-Suiten. Dieser Markt zielt auf große Anwender oder spezielle Themen wie z.B. Compliance.
3.3) Dedizierte Subsysteme
Auf Teilbereiche von ECM zugeschnittene Subsysteme werden von einer Reihe von Anbietern für spezielle Abschnitte des Lebenszyklus der Information wie z.B. Capture oder Archivierung angeboten. Hierbei machen sich viele Anbieter die derzeitigen Lücken im Portfolio oder in der Funktionalität von Standardsoftware zu nutze. In diesem Markt kristallisiert sich eine kleinere Führungsgruppe heraus.
3.4) Dienste und Komponenten
Eine Reihe von Anbietern hat sich auf spezialisierte Dienste und einzelne Komponenten fokussiert, die in andere ECM oder Standardsoftware integriert werden können. Dies erlaubt bei anderen Anbietern die Reduzierung der Fertigungstiefe. In diesem begrenzten Marktsegment entscheiden Bekanntheit, Preis, Qualität, USPs und Integrationsfähigkeit über die Überlebenschancen einer überschaubaren Menge hochspezialisierter Anbieter.
3.5) Anwendungsnahe ECM-Lösungen
Hier steht nicht mehr der Vertrieb von universell einsetzbaren aber zunächst „leeren“ Produkten im Vordergrund, sondern auf bestimmte Anwendergruppen, Branchen oder Anwendungsszenarien zugeschnittenen, vorkonfigurierten Lösungen. In diesem ebenfalls stark wachsenden Segment sind nicht nur die Integratoren tätig sondern auch zahlreiche Produktanbieter selbst, die sich zunehmend über das Projektgeschäft und Branchenlösungen finanzieren.
4) „Bleiben nur die Großen übrig?“
Auf die Eingangsfrage bezogen muss man feststellen, dass
a) die großen Anbieter mit sehr unterschiedlichen Ansätzen unterwegs sind – Ergänzung vorhandener Anwendungssoftware oder von Hardwareprodukten, Ausbau von Produktfamilien um ECM-Komponenten oder ECM-Funktionalität, Bedienung von abgrenzten Kundendesideraten bis hin zum Lösungsgeschäft oder Erweiterung von Dienstleistungen. Bereits die großen Web-, IT- und Software-Anbieter in einen Topf zu werfen hieße Äpfel mit Birnen zu vergleichen;
b) sich der Markt durch die beschriebene Segmentierung in sehr unterschiedlichen Bahnen entwickelt, die je nach Positionierung unterschiedliche Chancen für den jeweiligen Anbieter mit sich bringen. Unterschiedliche Vertriebs-, Produkt- und Dienstleistungsstrategien machen einen Vergleich schwierig. Hier haben aber mittelständische Anbieter dank größerer Kundennähe, Eingehen auf die speziellen Anforderungen der Anwender und Erstellung spezieller Lösungen gute Chancen..
Als Fazit kann man zusammenfassen, dass in den nächsten Jahren auch die bisherigen ECM-Spezialanbieter vom Marktwachstum profitieren werden. Die Lücken in den Portfolios der großen Anbieter werden sich jedoch zuneh-mend schließen, so dass der Markt der Zusatzprodukte für die Standardangebote geringer wird. Die kleineren Anbieter spezialisieren sich daher hauptsächlich auf das Szenario 3.5 ECM-Anwendungslösungen. In dem Maße aber, wie ECM immer mehr zur Commodity-Funktionalität und Bestandteil des allgemeinen Informationsmanagements wird, müssen sich auch diese Anbieter neu orientieren oder noch weiter spezialisieren. Den Grundbedarf an ECM-Funktionalität, der für alle Anwender und Anwendungen interessant ist, werden zukünftig die großen Anbieter bedienen in dem sie ihre Betriebs-, Datenbank-, Collaborations-, Office-, Anwendungs-, Speichernetzwerk- oder anderen „general use“ Systeme ausbauen.
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Liste der Mergers & Acquisitions seit 1999
1999
Monat
Firma
Übernommene Firma
Produkte
Newsletter
Jan
OpenText
LAVA
Col

Sun
iPlanet
Portal

Adobe
GoLive
WCM

Dataware
Sovreign Hill
RM

Plasmon
Philips LMS
Sto
Feb
Hummingbird
PC DOCS
DM

Brio
Scribe
Portal
Mrz
Interleaf
Texcel
CM
Apr
Lotus
Onestone
WF

Alpnet
EP Electronic Publishing
CM
Mai
Alpnet
Stork
CM
Jun
IntraWare
Pro Urbis
CM

Lernout & Hauspie
BTG


Seacrest
Imagen
DM
Jul
Macromedia
Elemental
WCM

Vignette
Diffusion
Out

SER
Macrosoft
DM, Arc

Dicom
Kofax
Cap
19990820

Plasmon
Cygnet
Sto
Aug
ANACOMP
Begin
DM
19991008

OpenText
PSSoftware
RM

Open Market
FutureTense
CM

Interwoven
Lexington
WCM

OpenText
Microstar
DM
Sep
TSI
Novera
CM

Engage
AdKnowledge
KM

Intranet Solutions
infoAccess
CM

Razorfish
i-cube
WCM
Okt
Cascade
MidSystem Technology
CM

Enigma
Inso
CM
Nov
PSi
NSM Jukebox
Sto
19991112

CE
TREEV
DM, Arc, WF
19991126

Tumbleweed
WorldTalk
Klass

TSC
CourseNet
KM

Critical Path
DocSpace
DM, Col

Tibco
Inconcert
WF
Dez
SER
CSE
WF

EASY
Zeres
Klass
19991217
2000
Monat
Firma
Übernommene Firma
Produkte
Newsletter
Jan
Thiel Logistik
Ley
WF
20000114

Scansoft
Caere
Cap

Broadvision
Interleaf
CM

CE
BOO
DM, Col
20000114

TRIA
eDoc
DM
20000114

SER
EIS
Klass
20000128

Vignette
DataSage
CM
Feb
Softmatic
CRR Datensysteme
DM
20000215

CE
Insiders IM
Klass
20000307

FlyPaper.com
TeamSpace
Col

Iona
Watershed
CM

Gauss
Magellan
DM
Mrz
Allaire
Open Sesame
CM

Hummingbird
Diamond Head
DM
Mai
Kleindienst
DataSec
Arc
20000508

WebMethods
Active Software
WCM

Vignette
OnDisplay
CM
Jun
Sun Microsystems
Forté
Sto
20000620

StarBase
Genitor
Col, WCM

Engage
MediaBridge
CM

Macro4
Viewpoint
DM

Macro4
ISI
DM
Jul
Interwoven
Neonyoyo
WCM

Bluestone
Arjuna
CM
Aug
Dicom
PDS S.r.l.
Sto
20000817

Critical Path
Peer Logic

20000817

Intershop
Subotnic
WCM

Accrue
Pilot


Tibco
Extensibility
CM

Adobe
Glassbook

Okt
Ligos
Sequoia
DM

HP
Bluestone
CM

Interwoven
Ajuba
CM

Interwoven
Metacode
Klass

OpenText
BlueBird
Arc, DM, WF
Nov
Eastman Kodak
Bell & Howell
Cap
20001124

SoftSquad
ADEi
CM

Software AG
SAGA
CM

OpenText
LeadingSide
KM
2001
Monat
Firma
Übernommene Firma
Produkte
Newsletter
Jan
Logica
pdv
Arc
20010120

CE
Treev
DM, Arc, WF

NextPage
NetLens
Klass

Macromedia
Allaire
WCM

Merant
NetObjects
CM

March
MainSource
CM

GFT
ACS Systemberatung
Arc, DM
Feb
Open Pages
Viveca
CM

divine
SageMaker
Portal

StarBase
Worldweb.net
CM

iSyndicate
Kurion
CM

Iona
Netfish
WCM

Iona
OOC

Mrz
CE
SoftMatic
DM
20010329

Vitria
XML Solutions
CM

OTG
Smart Storage
Sto
20010508

SAP
Toptier
Portal
20010419
Apr
IBM
Informix
DB
20010508

FOCUS Digital
HEXMAC
WCM

SAP
TopTier
Portal

EMC
FilePool
Sto

Microsoft
PlaceWare
Col
Mai
Microsoft
Ncompass Labs
WCM
Jun
OTG
Smart Storage
Sto
20010607

CSC
RecordsCenter
RM
Jul
Corel
SoftSquad
CM

Hummingbird
Peopledoc
Col

Intranet Solutions
RESoft
CM

OTG
UniTree
Sto
Aug
Artesia
TeamToolz
WCM

Cocomore
4Content
WCM

divine
Open Market
CM

eiStream
ViewStar
DM, Arc, WF
20011002
Sep
divine
Eprise
WCM

IteSoft
HRH Business Technology
Cap
Okt
daa
Autodigit
DM, Arc
20011029

Netegrity
DataChannel
Portal

WebCom
Compelis
CM
Nov
Pitney Bowes
Danka
DM
Dez
OpenShop
USU
KM
20011218

divine
Eprise Corporation
WCM

windream
A.I.S.
Arc
20020211

Documentum
Bulldog
DAM

InoData
Isigen
CM

TopicalNet
TeraLytics
Klass

Adobe
Fotiva
DAM
2002
Monat
Firma
Übernommene Firma
Produkte
Newsletter
Jan
IBM
CrossWorlds
Coll

SDL
Language Partners


Documentum
Boxcar
WCM

Peoplesoft
Annuncio
WCM
20020121

Mediagrif
Flow Systems
WF

divine
Northern Light
DB
Mrz
Semio
Kalepa Networks
Klass

divine
Delano
CM

Adobe
Accelio
DM, WF
20020305

AlgoVision
LuraTech

20020327

Sun Microsystems
Clustra Systems
Sto

Interwoven
XYZFind
Klass
Apr
FileNet
eGrail
WCM
20020422

LingoMotors
FocusEngine
Klass

Stellent
Kinecta
CM
Mai
IDS Scher
Seco
WF
20020521

Legato
OTG
Arc

Intelliseek
Coreintellect
Klass
Jun
Insiders GmbH
Insiders AG
Klass
20020611

Novell
Silverstream
WCM
Jul
Inktomi
Quiver
DB

XML Global
VertaPort
CM
Aug
Captiva
ActionPoint
Cap
20020805

WebVersa
Semio

Sep
Protege
Voquette
Klass

IBM
TrelliSoft
Sto

IBM
Holosofx
BPM
Okt
Avid
iKnowledge
KM

MediaSurface
Reef IPR
WCM

Progress
eXcelon
WCM

Borland
Starbase
DB, WCM

Mobius
Cytura
WCM
Nov
Documentum
TrueArc
RM
20021119

IBM
Tarian
RM
20021119

Verity
Inktomi
DB
20021119

Transflow
Weber Data Service
WF
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