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Evangelism
PROJECT CONSULT Newsletter 20021025
Der im Anglo-Amerikanischen beheimatete Begriff „Evangelism“ hat mit dem Inhalt der Bibel-Evangelien nichts zu tun, aber mit der Methode der Verbreitung des Wortes. Evangelism steht für effiziente Vermittlung neuer Ideen mit leicht identifizierbaren, publikumswirksamen Botschaften durch kraftvolle, charismatische Vorreiter. Tom Siebel zum Beispiel hat nicht nur seine Firma mit CRM vorangebracht, er hat mit seinem persönlichen Einsatz eine ganze Branche geschaffen. Neue Ideen in den Köpfen von potentiellen Kunden zu verankern schafft neue Märkte. Hierfür müssen aber auch alle Unternehmen in einem Markt an einem Strang ziehen. Nur unter „ständigem Beschuss“ der potentiellen Kunden mit identischen Botschaften durch Analysten, Berater, Hersteller und Vertriebspartner gelangen diese ins Bewusstsein und führen irgendwann zur gewünschten Entscheidung. Dies gilt gleichermaßen für Produkte wie auch für ideelle Werte. Wichtiges Element beim Evangelism ist die Wichtigkeit, die Notwendigkeit und Richtigkeit einer Sache. Evangelism wird von Überzeugung getragen. Man muss überzeugt sein und überzeugen können. In den besseren Tagen der Wirtschaft gab es denn in Großunternehmen auch redebewandte Mitarbeiter, deren Visitenkarte die Berufsbezeichnung „Industry Evangelist“ zierte. Diese Kollegen hatten nicht die Aufgabe kurzfristige Geschäfte anzubahnen, sondern langfristige Trends und Visionen zu vermitteln. Dieser Beruf ist aber mit als einer der ersten bei den Rationalisierungsmaßnahmen weggefallen. Auch kann sich nicht jedes Unternehmen seinen eigenen „Evangelisten“ leisten. Hier kommen Berufsverbände und Organisationen ins Spiel, die für eine Branche oder eine Idee die Rolle des unabhängigen Vermittlers und Protagonisten übernehmen. Wird der Job gut gemacht, profitieren alle davon. Entscheidend ist dabei, eine Idee immer weiter zu verbreiten, bis sie möglichst Allgemeingut geworden ist. Dies erfordert von den Evangelisten einen hohen Grad an Unabhängigkeit, Aufrichtigkeit und Integrität. Nur dies führt zur Akzeptanz der zu vermittelnden Inhalte (weshalb auch hauseigene Evangelisten wenig Sinn machten).
Wenden wir nun einmal dem Thema Evangelism in der DRT-Branche zu. Hier kamen und gingen in den letzten Jahren zahlreiche Akronyme, die den Anwender eher verunsicherten als zum Kaufen anregten. Herausragende Persönlichkeiten, die als Identifikationsfigur oder Evangelist Akzeptanz gefunden hätten, gab es wenige, und die Zahl der Kandidaten nimmt eher ab. Ein einheitliches Bild bildet die DRT-Branche auch schon deshalb nicht mehr, da sie zunehmend von der allgemeinen IT vereinnahmt wird. Dokumenten-Technologien sind nicht auf den ersten Wunschlisten-Plätzen der IT-Verantwortlichen, sie rangieren unter ferner liefen. Der Branche ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, die Bedeutung und Wichtigkeit ihrer Produkte in die Managementetagen zu verkaufen. Kleinliche Abgrenzungskämpfe, persönliche Befindlichkeiten, zu engstirnige Firmeninteressen, mangelnde Kompetenz, fehlende Konzentration auf verständliche, eingängige und einheitliche Botschaften, mangelhafte Produktqualität, unkoordiniertes Vorgehen – die Liste der Ursachen für die Krise der DRT-Branche lässt sich beliebig verlängern. Es geht hier auch nicht um die Aufteilung eines vorhandenen „Kuchens“ (der derzeit durch das Eindringen branchenfremder Anbieter immer kleiner wird), sondern um die Vergrößerung des „Kuchens“. Um die Aufteilung kann man sich dann wieder im freien Wettbewerb „schlagen“. Die Idee, dass Dokumenten-Technologien wichtig, wirtschaftlich und essentiell für das Überleben jeden Unternehmens sind, muss einfach besser vermittelt werden. Dies geht mit Botschaften wie „Elektronische Archivierung ist das Gedächtnis des Informationszeitalters“ einfacher als mit „ECM ist die Grundlage für EBusiness“ oder „Die GDPdU verlangt die elektronische Archivierung in jedem Unternehmen“. Die Botschaft, die die Evangelisten verbreiten sollen, muss einfach, selbsterklärend, einleuchtend, verständlich, nachvollziehbar und im Kontext plausibel sein. Auch ein guter Evangelist hat seine Probleme mit einer schlechten Botschaft. Die Botschaft von Tom Siebel, kümmert Euch mal um Eure Kunden, da liegen die größten Benefits, braucht ein Äquivalent im Dokumentenmanagement. Alle in der Branche wissen, dass Dokumentenmanagement wirtschaftlich ist, dass es eine Notwendigkeit beim elektronischen Geschäftsverkehr wird, dass EGovernment ohne Dokumenten-Technologien nicht funktioniert, dass wir zur Erschließung der Potentiale eines Unternehmens Wissensmanagement brauchen, dass elektronisch unterstützte Prozesse weitaus effektiver als herkömmliche sind, dass in der Zukunft das elektronische Dokument eine weitaus größere Bedeutung haben wird als Papierdokumente, dass, dass, dass ... aber wie erklär ich’s meinem Kinde ?
Punkt 1: Klare Botschaften werden gebraucht. Ein gemeinsames Auftreten einer Branche erfordert gemeinsame Botschaften. Individuelle und Firmen Interessen müssen hier zurücktreten. Nur dann kann der Kuchen für alle vergrößert werden. In einer Zeit, wo immer mehr große Software-Anbieter in den Wettbewerb mit den traditionellen Anbietern der DRT-Branche treten, geht dies nur durch gemeinsame Aktivitäten und gemeinsam getragene Botschaften. Das Thema DRT muss wieder auf die ersten Plätze der Einkaufslisten bei den Entscheidern gelangen. Dokumenten-Technologien sind als Infrastruktur-Komponenten davon bedroht in den Hintergrund gedrängt zu werden. Vorteile und Notwendigkeit müssen daher in den Vordergrund gerückt werden.
Punkt 2: Evangelisten werden gebraucht, auf internationaler Ebene wie als auch regionale Nachbereiter. Eine Idee ist um so einfacher zu vermitteln so weiter sie verbreitet ist. Im Zeitalter eines globalen Informationsaustausches müssen Ideen überregional Fuß fassen um nachhaltig zu wirken. Evangelisten mit Charisma und Glaubwürdigkeit sind nicht einfach zu finden. Je kleiner ein Thema oder je kleiner eine Branche, des do schwieriger. Evangelism kostet Geld und Zeit. Anstelle die freiwilligen Evangelisten aus Neid, Kleingeistigkeit, Missgunst, kommerziellem Eigeninteresse oder Eifersucht zu diffamieren und zu bekämpfen, sollte man eher über Fördermaßnahmen nachdenken. Wahre Evangelisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von ihrer Sache überzeugt sind, ihre eigenen kommerziellen Interessen zurückstellen und sich für die gesamte Gemeinschaft uneigennützig engagieren. Lässt sich kein altruistischer Evangelist finden, dann muss man halt auf professionelle Promoter zurückgreifen, und dafür tief in die Tasche greifen.
Punkt 3: Evangelism ist die einzige Chance, die die DRT-Branche noch hat, um sich das eigene Überleben zu sichern. (Kff)
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Zuletzt aktualisiert am: 21.6.2004
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