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Erfahrene Propheten warten die Ereignisse ab
PROJECT CONSULT Newsletter 20011121
Unter dieser Überschrift verfasste im Newsletter 20011029 Catrin Graf in einem Gastbeitrag ihre Kritik an der Analystenbranche. Grund genug, sich einmal an die eigene Nase zu fassen!
Zunächst kann ich vermerken, dass PROJECT CONSULT sich nie an den Zahlenspielen der Analysten beteiligt hat. Wir haben zitiert, die Zahlen evaluiert und in der Regel eine mehr als kritische Position zu den immensen Steigerungsraten eingenommen. Hier teilen wir die Meinung von Frau Graf einvernehmlich.
PROJECT CONSULT hat sich vielmehr auf die Markt und Produktentwicklungstrends beschränkt. In zahlreichen Artikeln, Vorträgen und Interviews haben wir versucht, die Entwicklung des DMS-Marktes für einen überschaubaren Zeitraum vorherzusagen. Dies gehört zu den Aufgaben eines Beraters, wenn es darum geht, für seine Kunden nicht nur optimale sondern auch zukunftssichere Lösungen zu schaffen. In Hinblick auf unsere Trendaussagen und zum Einwurf „... ob man die Analysten in ein paar Jahren noch kennt ...“ haben wir eine andere Meinung als Frau Graf. In großen Beratungs- und Analystenhäusern verschwinden die Autoren manchmal in der Versenkung, verstecken sich hinter dem wichtigen Firmennamen oder widmen sich nach einiger Zeit neuen Themen. In einer kleinen, hoch spezialisierten Unternehmensberatung sind die „Täter“ auch noch nach Jahren zu ermitteln – besonders weil ich mich als Geschäftsführer und Mitwirkender in zahlreichen Verbänden und Gremien diesbezüglich genügend in Vorträgen und Artikeln exponiert habe. Wenden wir doch einmal das Augenmerk auf einige Aussagen der Vergangenheit – wobei wir uns auf einige markante Punkte beschränken wollen.
1995 Document Management as IT-Infrastructure
In einem Whitepaper und Vortrag für den IMC wurden eine ganze Reihe von Voraussagen für die unterschiedlichsten Bereiche getroffen. Zum Thema „Archivierung“ wurde die Integration in betriebssystemnahe Software und die Nutzung als Dienst, nicht mehr als eigenständige Anwendungslösung, bis 1998 vorausgesagt – in einer ganzen Reihe von Produkten ist dies heute realisiert. Für die Dokumenten-Management-Middleware wurde als durchsetzungsfähiger Standard die DMA Document Management Alliance angesehen – Fehlanzeige, proprietäre Ansätze haben sich durchgesetzt. Geklappt hat es dagegen wieder mit der Voraussage, dass die bis dahin unterschiedlichen Technologiezweige zusammenwachsen und sich die Portfolio durch Einbeziehung angrenzender Technologiefelder stürmisch erweitern werden – Convergence of Technologies war das Stichwort. Auch bei der Trennung von Workflow in verschiedene Ausprägungen, besonders das Aufkommen von EMailbasiertem Adhoc-Workflow, lagen wir damals bereits richtig. Eine mutige Voraussage, die ebenfalls eingetreten ist, war, das der Information Highway (das damals gängige Schlagwort für das heutige WWW) alle Systeme umkrempeln wird. Mit unserer Einschätzung, dass die großformatigen WORM-Speichertechnologien (8“, 12“, 14“) gegenüber den zukünftig zu erwartenden beschreibbaren CD`s keine Chance haben werden, haben wir uns damals keine Freunde gemacht.
1997 The Future of Document Management
Auch dieses Whitepaper für den IMC war ein größerer Anlauf, der zahlreiche bereits zuvor erkannte und in Einzelartikeln veröffentliche Trends zusammenfasste. Wesentliche Aussage war, dass die großen Softwareanbieter sich des Themas Dokumentenmanagement vermehrt annehmen werden – nicht durch eigene Produkte, sondern durch die Übernahme der Funktionalität in ihre Standard-Groupware, Office, ERP und Datenbanksysteme. Dies war das Jahr, in dem dann auch die ersten Imaging-Viewer kostenfrei mitgeliefert werden sollten. Eine zweite entscheidende Trendeinschätzung war der sich anbahnende Preisverfall und die Schaffung von Low-Cost-Standardprodukten. Eine ganze Reihe dieser Produkte gibt es heute bereits nicht mehr, der Trend zu standardisierten „echten“ Produkten hat sich jedoch durchgesetzt und Individuallösungen in den Hintergrund gedrängt. In diesem Jahr war zumindest für uns deutlich absehbar, dass das Internet und der Browser als Standardoberfläche die gesamte Branche umkrempeln werden. Während die meisten Anbieter immer noch auf Client/Server setzten und allenfalls den Browser für einen direkten Zugriff vorsehen wollten, wurden von PROJECT CONSULT Dokumentenmanagement, Workflow und Archivierung als nachgeordnete Dienste platziert. Ich glaube, wir haben Recht behalten. Die Durchsetzung der selbstbeschreibbaren DVD als Speichermedium haben wir etwas zu optimistisch auf einen zu frühen Termin prognostiziert.
1998 Paradigm Shifts in Document Management
Auch dies war zunächst ein Vortragsskript und ein Whitepaper für den IMC, den damaligen internationalen Herstellerverband der DMS-Branche, der inzwischen in der AIIM aufgegangen ist. Mit dem Begriff Paradigmenwechsel wollte ich deutlich machen, dass einschneidende Veränderungen für die Branche bevorstehen. Das Web als entscheidender Faktor und das Aufkommen der ersten Content Management Systeme war nicht mehr zu übersehen. Der Markt für DMS, mit einer besonderen Vielfalt in Deutschland, war deutlich überbesetzt. Von Konsolidierung des Marktes in einer Zeit zu sprechen, als die Börse zu locken begann, führte zu viel Widerspruch. Knowledge Management war auf dem Weg Dokumentenmanagement als führendes Thema abzulösen. Unser Augenmerk galt damals besonders der automatischen Klassifikation, die sich aus den Studierzimmern auf den Weg zum Produkt gemacht hatte. Eine viel kritisierte Aussage war auch die Prognose, dass die Branche ihr eigenständiges Gesicht verliert und „im Bauch“ anderer Anwendungen aus dem Blickwinkel des Anwenders gerät – ist leider inzwischen so passiert. Das ASP-Modell für die Archivierung tritt mit Inhouse-Anwendungen in Konkurrenz. Als besonders wichtig haben wir auch XML eingeschätzt, die allerdings erst jetzt beginnt, sich im Markt zu etablieren. Unsere Fehleinschätzung in diesem Jahr – wir gaben der Workflow Management Coalition immer noch sehr große Chancen sich als der Standard für interoperablen Workflow durchzusetzen. Fast vier Jahre zurückblickend können wir nur feststellen, dass wir mit unseren Einschätzungen 1998 dennoch meistens richtig und zeitgerecht lagen.
1999 Document Related Technologies
In diesem Jahr hatte PROJECT CONSULT einfach keine Lust mehr, den neuen Schlagworten der Analysten hinterherzulaufen ... Business Intelligence, Enterprise Content Management, Collaboration, Portale ... und zahllose andere BuzzWords prasselten inzwischen auf die Anwender ein. Wir haben uns daher auf den Begriff Dokumenten-Technologien, DRT Document Related Technologies, zurückgezogen – Funktionalität zur Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Verwendung schwach oder unstrukturierter Informationen.
Seit einigen Jahren veröffentlicht PROJECT CONSULT auch zur CeBIT und zur DMS EXPO regelmäßig Trendeinschätzungen. Er wäre also müßig alle Aussagen und Einschätzungen in den zahlreichen Veröffentlichungen einzeln zu kommentieren. Wir sind dabei auch zu einer differenzierten Trendbetrachtung nach Märkten, Produkten und anderen Kriterien im unserem gewählten Marktsegment DRT übergegangen. Die Durchsicht der Publikationen zeigt, dass wir meistens richtig lagen.
Der geneigte Leser kann nun sagen, PROJECT CONSULT schreibt so häufig über Trends, da wird schon immer etwas Wahres mit dabei gewesen sein. Die Frage ist nur, wie kommt man zu diesen Aussagen ? Marktzahlen sind nur eine Facette, wie Frau Graf richtig bemerkte. Wichtiger ist die ständige Beobachtung der Produktentwicklung, das Gegenprüfen mit den Erfahrungen und Anforderungen unserer Kunden, persönliche Kontakte zu den führenden Persönlichkeiten der Branche, Messe und Kongressbesuche, systematische Auswertung aller verfügbaren Informationen einschließlich der Marktstudien und eine gute Kombinationsgabe. Dies führt dazu, dass man bestimmte Zusammenhänge früher erkennt und Informationen anders, kritischer bewertet. Echte Trends liegen zwar nicht einfach in der Luft, sie sind aber aus der Marktentwicklung ablesbar.
Der geneigte Leser könnte nun weiter fragen, warum schreibt PROJECT CONSULT nun zweimal im Jahr einen Trendbericht, früher gab es doch nur alle ein, zwei Jahre einen „großen Wurf“. Der Hintergrund ist, dass die Entwicklungszyklen immer schneller geworden sind (auch ein Trend) und ständig neue BuzzWords geschaffen werden, um Produkte vom Wettbewerb abzugrenzen oder einfach den Journalisten und Börsenanalysten neues Futter vorzuwerfen. Genau dies ist aber kritisch für ein Marktsegment, dass sich mit der langfristigen Bereitstellung von Informationen und Wissen beschäftigt. Die größere Differenzierung macht auch eine ständige Neubewertung der Trends erforderlich. Vor ein paar Jahren langte eine Folie um darauf die sieben wichtigsten Trends zu schreiben. Betrachtet man aber die feineren Strömungen, wo Einzelentwicklungen konvergieren, kollidieren oder sich überholen, ist es notwendig, ständig am Puls des Marktes zu sein. Die Filigranität und die Beschränkung auf bestimmte Märkte hat auch Auswirkungen auf die Lebensdauer eines Trends. 1988 war ich so mutig und habe in meinem Buch zur Automatischen Klassifikation geschrieben, dass die „universelle Knowledge Engine“, die aus beliebigen Quellen wie Video, Dokumenten, Daten usw. Wissen macht, frühestens in einem Jahrzehnt zu erwarten sei und in einer Grafik deutlich gemacht, dass aus ihr Wissen auch nur „tröpfeln“ wird. Zehn Jahre später, 1998, waren dann die ersten Produkte absehbar und am Ziel der automatischen Wissensgenerierung sind wir noch lange nicht. Eine Prognose auf 10 Jahre würde ich auch heute nicht mehr wagen.
Wer selbst einmal sich zu den Einlassungen von PROJECT CONSULT informieren möchte, kann hierzu in unserem Archiv unter http://www.projectconsult.com/archiv.htm mit der Suchfunktion stöbern.
Übrigens Frau Graf, Propheten warten niemals Ereignisse ab, sonst wären sie keine vorausschauenden Propheten. (Kff)
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